Sieben Tipps für gelungene Bewerbungsfotos

Die meisten von uns müssen früher oder später in ihrem Leben einmal ein Bewerbungsfoto von sich machen lassen. Und da so ein Foto auf einer Bewerbung und somit auch im Leben des Bewerbers durchaus eine wichtige Rolle spielt, möchte ich hier ein paar Tipps zum Thema Bewerbungsfotos geben. Sollten Sie noch weitere Fragen zu diesem Thema haben, stehe ich Ihnen natürlich gerne zur Verfügung und beantworte diese, so gut ich kann. Los geht’s:

1. Wahl des Fotografen

Ich weiss, von einem Fotografen haben Sie sicher nichts anderes erwartet, trotzdem möchte ich hier nochmals explizit erwähnen, dass sich das Aufsuchen eines professionellen Fotografen für ein Bewerbungsfoto lohnt. Zu Beginn mag der Preis ein wenig höher sein wie wenn man sich selbst ans Werk macht, wenn einem das Foto dann dafür hilft, seine Traumstelle zu ergattern, war es die Ausgabe allemal wert. Ein Fotograf kann Sie auch bei vielen der Punkte, die ich im Nachfolgenden erwähne, beratend unterstützen und sorgt dafür, dass Sie auf Ihrem Foto vorteilhaft rüberkommen.

2. Kleidung

Eine der Hauptfragen, die ich immer wieder bekomme, betrifft die Kleidung. Machen Sie sich Gedanken, was Sie an ein Bewerbungsgespräch anziehen würden. Und wenn es dort passt, dann ist es für das Fotoshooting sicher nicht falsch. Häufig kann man auch auf der Homepage der Firma, bei der man sich bewerben will, mal schauen, wie die Angestellten dort auf den Mitarbeiterportraits auftreten und sich so ein Bild machen. Generell gilt, dass die Kleidung der jeweiligen Branche und Position angepasst sein sollte. Als Bankangestellter mit Kundenkontakt also eher Anzug, als Lehrer darf’s auch mal ein Pullover sein.

Wählen Sie auf jeden Fall dezente Farben (grelle Farben lenken nur von Ihnen ab), verzichten Sie wenn möglich auf wilde Muster und Markenlogos und achten Sie auf den guten Sitz und Zustand (sauber und gebügelt) der Kleidung. Verzichten Sie ausserdem auf feine Muster wie Nadelstreifen, diese werden von der Kamera unter Umständen sehr unvorteilhaft wiedergegeben.

Um sicher zu gehen und auch eine kleine Auswahl bei den Fotos zu haben, können Sie auch zwei oder drei verschiedene Outfits ausprobieren.

3. Make-Up und Frisur

Make-Up ist nicht verboten, es sollte allerdings dezent aufgetragen sein und nicht gleich ins Auge stechen. Auch die Frisur sollte ordentlich sein und nicht das Gesicht verdecken.

4. Pose und Gesichtsausdruck

Die Pose darf sehr einfach gehalten sein, in der Regel sind sowieso nur der Kopf und die Schultern sichtbar. Halten Sie die Augen auf Kamerahöhe und schauen Sie direkt in die Kamera. Im Falle eines Bewerbungsfotos würde das Vorbeischauen an der Kamera als desinteressiert oder allenfalls sogar arrogant wahrgenommen werden, das wollen wir nicht.

Lächeln ist ausdrücklich erlaubt, übertreiben Sie es aber nicht. Am besten nehmen Sie sich vor dem Fotoshooting einmal 10 Minuten Zeit vor dem Spiegel und üben den entsprechenden Ausdruck ein wenig. Ob man beim Lächeln die Zähne zeigt oder nicht ist sehr individuell. Wenn es zum jeweiligen Typen passt, kann beides sehr gut aussehen.

5. Hintergrund

In Einzelfällen kann man den Hintergrund relevant zur gewünschten Stelle wählen (z.B. eine Bücherwand für einen Bibliothekar), in der Regel sollte er jedoch neutral und gleichmässig sein, so lenkt er am wenigsten von Ihnen ab. Weiss und Grau sind dabei die beliebtesten Farben.

6. Farbe oder Schwarz-Weiss

Akzeptiert wird heutzutage beides, es ist also reine Geschmackssache. Ich persönlich bevorzuge Farbe, da es für mich natürlicher wirkt.

7. Bildformat

Auch beim Bildformat ist vieles möglich, normal sind Seitenverhältnisse von 2:3 oder 3:4 im Hoch- oder Querformat. Am besten planen Sie das Layout Ihrer Bewerbung vor dem Fotoshooting, dann können Sie das Foto passend zu Ihrer Bewerbung erstellen.

8. Bonustipp: Social Media

Und wenn Sie nun schon mal ein professionelles Portrait von sich haben, benutzen Sie es doch gleich auch auf geschäftlichen Social Media Plattformen wie XING, LinkedIn und ähnlichen. Das sorgt sicher dafür, dass Ihr Onlineauftritt noch besser wird.